F schott onepage coverDas Schlossgymnasium zu Oldenburg in einigen Jahren. Wer sich in die Nähe einer Metapher wagt, lebt gefährlich. Er riskiert, dass ihm etwas in die Augen sticht. Durch den Kopf schießt. Oder das Blut gefrieren lässt. Buchstäblich. Denn die Sprache ist verseucht. Verseucht von einem heimtückischen Erreger, der hinter den Schlossmauern lauert. Doch noch weiß niemand etwas von dem drohenden Unheil. Niemand außer einem schattenhaften Bösewicht, dem es gelingt, den Erreger seinen düsteren Zwecken dienstbar zu machen.

In diesem Roman, der den Leser mit Sprachkunst und Wortwitz bis in die tiefsten Niederungen der neudeutschen Schulhölle führt, verbinden sich humanistische Hochkultur und Horrorschwank, der Ideenhimmel der Philosophen und die Sinnlichkeit des Menschentiers zu einer phantastischen Melange, die in der neueren deutschen Literatur ihresgleichen sucht. 


F Ein Drache im RotlichtviertelAxel Brandt liest einige amüsante Passagen aus seinem Erstlingswerk "Schott" und wandert dabei zu einer Kurzgeschichte, die 2014 in "Ein Drache im Rotlichtviertel" erschienen ist und den Aufhänger zu seinem neusten Roman bildet, der Ende 2016 erscheinen wird.


F axel brandtAxel Brandt, Dr. phil., geboren 1960 in Zeven (Niedersachsen), ist Lehrer für Latein, Griechisch und Philosophie in Oldenburg. Er lebt mit seiner Frau und drei pubertierenden Söhnen in einem kleinen Dorf im Ammerland. Der „Schott“, an dem der Autor nach Experimenten mit lyrischen und dramatischen Formen mehr als 15 Jahre lang gefeilt hat, ist sein erstes belletristisches Prosawerk.

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